Danilo Nicodemus

Let Pictures Speak Photography

Metal Matters – Heavy Metal

 

Metalle bilden ca. 80 % aller chemischen Elemente. Sie sind häufig in feinen Äderchen im Erdgestein verborgen. Möchte man sie gewinnen, muss man sie aus dem Gestein herauslösen.

Metalle blieben der Menschheit so lange verborgen, bis die Entdeckung und Nutzung des Feuers erlernt wurde. Mit dem Feuer  konnte man das metallhaltige Gestein erhitzen. Das Metall wurde in der Hitze flüssig, nichtmetallische Stoffe verbrannten oder blieben als Schlacke zurück. Nach der Entdeckung von Kupfer und Zinn konnten beide Metalle zu Bronze verschmolzen werden. Erst 1000 Jahre später, als Öfen Erz auf über 1200 Grad Celsius erwärmen konnten,  war es möglich, Eisen zu gewinnen und zu  verarbeiten.

Die heutige Metallbearbeitung beschreibt Verfahren, durch die metallische Werkstücke bestimmte Formen und Eigenschaften erhalten. Dazu gehören:  Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gewindeschneiden, Gravieren, Stanzen, Biegen, Gießen, Hämmern, Martellieren, Prägen, Punzieren, Schmieden, Treiben, Walzen, Ziehen, Ätzen, Schweißen, Löten, Kleben, Plattieren.

Bei diesen vielfältigen Möglichkeiten ist es kein Wunder, dass es heutzutage eine ganze Reihe an Ausbildungsberufen im Metallbereich gibt.

Die Bilder sind in den Metallwerkstätten der Berufsschule Lichtenfels entstanden.  Es ist ausschließlich natürliches Licht zur Belichtung verwendet wurden (available light).  Die Aufnahmen wurden mit 50mm Brennweite und Blenden zwischen 1.8 – 2.8 geschossen.

Spaventapasseri

Viele Landwirte und Kleingärtner hoffen auf eine reiche Ernte. Doch hungrige Vögel bringen alles in Gefahr. Vogelscheuchen sollen die gefräßigen Federviechter vertreiben. Die mit alten Kleidern behängten Gestelle, die häufig durch ihre Ähnlichkeit mit einer menschlichen Gestalt auf Feldern und in Gärten aufgestellt werden, zeigen häufig die gesamte Kreativität der Erschaffer. Jedenfalls sind dem Erfindergeist und dem technischen Aufwand keine Grenzen gesetzt.

Die Wirksamkeit der menschenähnlichen Kreaturen ist nicht unumstritten. Da sich Vogelscheuchen nahezu ungebrochen gehalten haben, kann an einer Wirksamkeit kaum gezweifelt werden. Schon Heinrich Heine versicherte: „Doch lockt die Kirsche noch so sehr, die Vogelscheuche schreckt noch mehr.“

Viel Freude beim Anschauen der Vogelscheuchen aus dem Casa Museo degli Spaventapasseri, Valsugana (Italien)

Schau mir in die Augen, Kleines!

Zur Lokation:

Schloss Tambach wurde Ende des 17. Jahrhunderts als Sommerresidenz der Äbte von Kloster Langheim erbaut und wird seit 1806 von der Familie der Grafen zu Ortenburg bis heute bewohnt. Der Wildpark ist eingebettet in den 50 ha großen englischen Landschaftsschlosspark. Die großartige Baumkulisse mit wunderschönen alten Bäumen, die weiten, von Bachläufen und Teichen unterbrochenen Wiesenflächen, Sichtachsen, die alten ehemaligen Parkwege, sowie die Mühle mit dem alten Mühlrad machen den Wildpark bis heute zu einem einzigartigen Erlebnis in Oberfranken.

Die Tiere leben in großzügigen, teilweise begehbaren Gehegen mehr als 25 unterschiedliche Wildarten, wie Luchs, Wolf, Elch, Fischotter und Wisent.

http://www.wildpark-tambach.de

This is my Church

Venetien

Die Bilder sind bei zwei nächtlichen Ausflügen in Verona und Soave entstanden.