Danilo Nicodemus

Let Pictures Speak Photography

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Venezia

Venedig, Venice, Venezien, Stadt der Liebe. Venedig gilt als Stadt, die man unbedingt mal gesehen haben muss. Dass dies weit verbreitet ist, zeigen die Menschenmengen in der Stadt. Abseits der großen Kanäle in den Seitengassen verläuft sich der Menschentrubel etwas. Verlaufen kann man sich nicht wirklich. Mal links – mal recht und plötzlich ist man wieder an einem Kanal.

Die Stadt geizt nicht mit Sehenswürdigkeiten, Kanälen, Restaurants oder Möglichkeiten, Geld auszugeben. Wer die Stadt nicht zu Fuß erkunden möchte, kann auch eine der unzähligen „Gondolas“ mieten und eine Gondelfahrt machen. Ein wirkliches Schnäppchen ist das nicht gerade, da man für die aufgerufen Preise andererorts ein eigenes Schlauchboot kaufen kann. Aber ein Schlauchboot ist ja bekanntlich keine Gondel.

Um mal mit einem Klischee aufzuräumen, der angeblich weitverbreitete Gestank hielt sich in Grenzen. Dass die Stadt von der Sauberkeit her nicht mit einer bayrischen Kleinstadt mithalten kann ist klar. Jedoch ist der bauliche Zustand der Häuser teilweise katastrophal. Renovierungsarbeiten gestalten sich durch das umgebende Wasser ziemlich schwierig. Aber gerade das macht ja auch irgendwie den Charme der Stadt aus.

Schilder, Bilder, Banalitäten

Das Album zeigt eine Sammlung von interessanten, detailreichen doch zugleich banalen Alltagsdingen, an denen man normalerweise ohne Beachtung vorbei geht. Wer raten möchte, wo die Bilder aufgenommen wurden, sollte nicht weiterlesen, sondern sich direkt die Galerie anschauen.

Stratford-upon-Avon (Laterne, Löwe, Boote, Telefonzelle)

Birmingham – Guerilla Art

Osnabrück – Türgriff Friede 1648 – Rathaus

Bremen – Böttchergasse (Briefkasten)

Hamburg – Speicherstadt (Anker)

Hamburg – Alter Elbtunnel (Fliesenhinweis)

Hamburg – Rathaus (Briefkasten – gold)

Berlin – U-Bahn Alexanderplatz

Barockes Fulda

Fulda liegt in der Mitte Deutschlands am gleichnamigen Fluß in Hessen. Herz der Stadt ist der Schlosspark mit anliegendem Stadtschloss, der Orangerie, dem Dom und der barocken Innenstadt mit ihren gut erhaltenen Fachwerkhäusern.

Fulda hat sich als hervorragendes Ausflugsziel für ein Wochenende gezeigt. Mit den genannten Sehenswürdigkeiten hat man genug Sehenswertes für einen Kurzurlaub.

Die historischen Räume des Stadtschlosses bieten einen Blick in die damalige Lebenswelt. Prunkräume, der Fürstensaal sowie eine Porzellanausstellung geben einen Einblick in die Zeit des Absolutismus. Einen aktuellen Ausblick über Fulda bekommt man vom Schlossturm aus.

Erholung vom Treppensteigen auf den Schlossturm bietet der direkt anliegende Schlosspark. An sonnigen Sommersamstagen tummeln sich dort zahlreiche Brautpaare zur Hochzeit und zum Fotos machen.

Viel Spaß beim Anschauen der Galerie.

Miniatur Wunderland Hamburg

Das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt Hamburg ist die größte Modellbahnanlage der Welt. Seit dem Baubeginn im Jahr 2000 wurde die Anlage stets erweitert. Wer eine normale Eisenbahnplatte erwartet sieht sich getäuscht. Es sind ganze Landschaften entstanden, die Städte, berühmte Sehenswürdigkeiten oder ganze Länder abbilden. Die Anlage ist so detaillreich, dass man bei einem Besuch gar nicht alles entdecken kann. Es sind in allen Bereichen kleine Highlights versteckt. Schießereien, Feuwerwehren, die Brände löschen, fahrende Autos, LKW und Schiffe usw.

Im Abstand von 15 Minuten wechselt die Miniaturwelt von Tag zu Nacht. So ist auch die aufwendige Beleuchtung zu bewundern.

Eine solche Attraktion auf beengtem Raum bringt natürlich bei vielen Besuchern schnell die Räumlichkeiten an ihre Kapazitätsgrenze. So sind zu Stoßzeiten lange Wartezeiten einzuplanen und eine überfüllte Anlage zu erwarten. Der Spaß ist dann natürlcih sehr eingeschränkt. Als Empfehlung kann man nur den Besuch nach 18 Uhr empfehlen.Dann kann man auch ziemlich ungestört fotografieren…

Hauptstadtbilder – Berlin@night

Bei einer stets wachsenden Auswahl an fotografischen Orten darf natürlich irgendwann die Hautstadt nicht mehr fehlen. So habe ich mich im August 2013 mit meinem Freund Marcel, zwei Stativen, ausgewählter Fotoausrüstung und genug Zeit aufgemacht, um zunächst die markantesten Orte Berlins in der Dämmerung und bei Nacht abzulichten. Wie es der Zufall wollte, hat sich der Mond in schöner Form präsentiert.

Ganz so kooperativ war der Vorplatz des Brandenburger Tors natürlich nicht. Durch eine Veranstaltung waren große Teile des Vorplatzes gesperrt, so dass nur eine seitliche Perspektive möglich war. Entschädigt hat dafür der Umstand, dass relativ wenig Leute unterwegs waren.

Aufgrund der Größe Berlins sind bei einem ersten nächtlichen Ausflug nur die „must haves“ schaffbar gewesen. Für weitere Ausflüge gibt es natürlich noch unzählige weitere Motive, welche noch mehr reiz versprühen.

Es lohnt sich auch ein Blick ins Album: East Side Gallery.

Ich freue mich wie immer über Bewertungen und Kommentare!