Danilo Nicodemus

Let Pictures Speak Photography

Schilder, Bilder, Banalitäten

Das Album zeigt eine Sammlung von interessanten, detailreichen doch zugleich banalen Alltagsdingen, an denen man normalerweise ohne Beachtung vorbei geht. Wer raten möchte, wo die Bilder aufgenommen wurden, sollte nicht weiterlesen, sondern sich direkt die Galerie anschauen.

Stratford-upon-Avon (Laterne, Löwe, Boote, Telefonzelle)

Birmingham – Guerilla Art

Osnabrück – Türgriff Friede 1648 – Rathaus

Bremen – Böttchergasse (Briefkasten)

Hamburg – Speicherstadt (Anker)

Hamburg – Alter Elbtunnel (Fliesenhinweis)

Hamburg – Rathaus (Briefkasten – gold)

Berlin – U-Bahn Alexanderplatz

Barockes Fulda

Fulda liegt in der Mitte Deutschlands am gleichnamigen Fluß in Hessen. Herz der Stadt ist der Schlosspark mit anliegendem Stadtschloss, der Orangerie, dem Dom und der barocken Innenstadt mit ihren gut erhaltenen Fachwerkhäusern.

Fulda hat sich als hervorragendes Ausflugsziel für ein Wochenende gezeigt. Mit den genannten Sehenswürdigkeiten hat man genug Sehenswertes für einen Kurzurlaub.

Die historischen Räume des Stadtschlosses bieten einen Blick in die damalige Lebenswelt. Prunkräume, der Fürstensaal sowie eine Porzellanausstellung geben einen Einblick in die Zeit des Absolutismus. Einen aktuellen Ausblick über Fulda bekommt man vom Schlossturm aus.

Erholung vom Treppensteigen auf den Schlossturm bietet der direkt anliegende Schlosspark. An sonnigen Sommersamstagen tummeln sich dort zahlreiche Brautpaare zur Hochzeit und zum Fotos machen.

Viel Spaß beim Anschauen der Galerie.

Miniatur Wunderland Hamburg

Das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt Hamburg ist die größte Modellbahnanlage der Welt. Seit dem Baubeginn im Jahr 2000 wurde die Anlage stets erweitert. Wer eine normale Eisenbahnplatte erwartet sieht sich getäuscht. Es sind ganze Landschaften entstanden, die Städte, berühmte Sehenswürdigkeiten oder ganze Länder abbilden. Die Anlage ist so detaillreich, dass man bei einem Besuch gar nicht alles entdecken kann. Es sind in allen Bereichen kleine Highlights versteckt. Schießereien, Feuwerwehren, die Brände löschen, fahrende Autos, LKW und Schiffe usw.

Im Abstand von 15 Minuten wechselt die Miniaturwelt von Tag zu Nacht. So ist auch die aufwendige Beleuchtung zu bewundern.

Eine solche Attraktion auf beengtem Raum bringt natürlich bei vielen Besuchern schnell die Räumlichkeiten an ihre Kapazitätsgrenze. So sind zu Stoßzeiten lange Wartezeiten einzuplanen und eine überfüllte Anlage zu erwarten. Der Spaß ist dann natürlcih sehr eingeschränkt. Als Empfehlung kann man nur den Besuch nach 18 Uhr empfehlen.Dann kann man auch ziemlich ungestört fotografieren…

Hauptstadtbilder – Berlin@night

Bei einer stets wachsenden Auswahl an fotografischen Orten darf natürlich irgendwann die Hautstadt nicht mehr fehlen. So habe ich mich im August 2013 mit meinem Freund Marcel, zwei Stativen, ausgewählter Fotoausrüstung und genug Zeit aufgemacht, um zunächst die markantesten Orte Berlins in der Dämmerung und bei Nacht abzulichten. Wie es der Zufall wollte, hat sich der Mond in schöner Form präsentiert.

Ganz so kooperativ war der Vorplatz des Brandenburger Tors natürlich nicht. Durch eine Veranstaltung waren große Teile des Vorplatzes gesperrt, so dass nur eine seitliche Perspektive möglich war. Entschädigt hat dafür der Umstand, dass relativ wenig Leute unterwegs waren.

Aufgrund der Größe Berlins sind bei einem ersten nächtlichen Ausflug nur die „must haves“ schaffbar gewesen. Für weitere Ausflüge gibt es natürlich noch unzählige weitere Motive, welche noch mehr reiz versprühen.

Es lohnt sich auch ein Blick ins Album: East Side Gallery.

Ich freue mich wie immer über Bewertungen und Kommentare!

East Side Gallery Berlin

Die East Side Gallery in Berlin ist die längste Mauergalerie der Welt, sie zeigt den längsten erhaltenen Rest der Berliner Mauer. Nach der Öffnung der Mauer 1990 wurden die Mauerreste von Künstlern verziert. Die Werke stellen nun ein Mahnmal für den Frieden und eine Erinnerung an die politischen Veränderungen 1989/90.

Der Besuch, oder vielmehr der Spaziergang entlang der Mauerreste lassen einen die brüchigen Erinnerungen an die Kindheit wiederkommen. Dabei merkt man, dass man sich an relativ wenig konkret zurückerinnern kann. Ganz bewusst vor Augen sind noch die Livebilder aus dem Fernsehen in den Momenten der Wiedervereinigung und vom Mauerfall.

Feiernde Menschen, die ihre Freiheit (wieder-)gewonnen haben und endlich ungehindert ihr Freunde und Verwandten auf der anderen Seite besuchen konnten.

Als künstlerisch gestaltetes Element der deutsch-deutschen Geschichte und Überbleibsel der Teilung Deutschlands ist es schade, dass die Mauerreste von Touristen ungehindert beklebt und beschmiert werden können. Wer die Künstlerinnitiative zum Erhalt der East Side Gallery unterstützen möchte, kann folgende Website besuchen: http://www.eastsidegallery-berlin.de/