Danilo Nicodemus

Let Pictures Speak Photography

Posts tagged ‘Canon’

Fitnesshotel „muscle club“

Am Rande der Stadt liegt das Fitnesshotel. Idylle, Entspannung, Sauna, Fitnessclub. Danach ein kühles Bierchen im Außenpool. Freundlicher Empfang an der Rezeption, die gepflegten Zimmer bieten Gemütlichkeit, die Umgebung lädt zum Wandern ein.

Die Physiotherapieschule

Die Schule für Physiotherapie.

Nichts ist die Liebe, nichts als jener Tod,
das große Sterben, das in jäher Glut
im Herbste aufflammt, gelb und purpurrot.
Lieben heißt reif sein, reif sein aber gut
zum Sterben, denn so will’s der Schöpferwille.
Wenn unsre Kräfte strömend überfließen
und alle unsre Brünste sich ergießen,
sind gleich der Flamme wir, die rauschend loht
wir glühen, strahlen, flackern — und sind tot,
verzehrt von unsrer eigenen Überfülle.

Felix Hübel

Highway Hotel

Das Highway Hotel, verkehrsgünstig gelegen. Für Geschäftsreisen, Familien, Tagungen und Konferenzen. Kommen Sie rein, dann können Sie rausschauen!

Das Klinikum im Park

Das Klinikum im Park ist idyllisch gelegen. Praktisch etwas zu viel Idylle.

The Prison

Gähnende Leere. Man hört kein geklapper mit dem spärlichen Zellengeschirr. Kein geknarze der unbequemen Holzpritschen. Kein unangenehmer Geruch, der aus den Zellen dringt. Das Gefängnis in Berlin-Köpenick ist schon seit Ewigkeiten verwaist.

Das war nicht immer so. Da die einstigen Gebäude in der Köpenicker ltstadt zu klein geworden sind, begann man 1899 mit dem Bau des Gefängnisses. 1901 erfolgte die Fertigstellung des neuen Amtsgerichts und damit auch der Gefängnisanlage in Köpenick.

Bis zu seiner endgültigen Schließung haben die Gefängnismauern einiges erlebt.Beispielsweise die Übernahme der Einrichtung durch die SA im Jahr 1933. Sie nutzte die Räumlichkeiten zur Inhaftierung, Folter, Misshandlung und Ermordung von Juden, Kommunisten oder schlichtweg Andersdenkenden.

Der traurige Höhepunkt war eine Verhaftungs-, Folter- und Mordaktion der SA vom 21. bis zum 26. Juni 1933. Etwa 500 Gegner wurrden während der sogenannten Blutwoche gefangen genommen, gedemütigt und gefoltert. Ein Teil der Verfolgten wurde ermordet starb an den Folgen der Folterungen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gebäude wieder als Männer- und Jugendgefängnis genutzt.

Seit den 1980ern steht das Gebäude weitgehend leer.

In einer der vielen Kellerzellen entstand Anfang der 80er eine Gedenkstätte für die Opfer der Köpenicker Blutwoche.

Aus ihr ging 1993 die „Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Juni 1933“ hervor.