Danilo Nicodemus

Let Pictures Speak Photography

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Bayernhafen Bamberg

Der Bayernhafen Bamberg liegt direkt am Main-Donau-Kanal, der die 3.500 km lange Wasserstraße von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer miteinander verbindet. Der Bamberger Hafen ist nach eigenen Angaben so groß wie 2.285 Basketballfelder. Die nicht ganz 80 ansässigen Betriebe sorgen für einen Güerumschlag von fast 3 Millionen Tonnen. Damit wird man zwar mit Hamburg oder Rotterdam nicht ganz mithalten können. Auch die Anzahl der vorhandenen Schiffe war sehr übersichtlich.

Beelitz – Männersanatorium

Beelitz Teil 3 – Das Männersanatorium

Einsam, still und verlassen ruhen die Gemäuer der alten Klinikanlage. Leise pfeift der Wind durch die schier endlosen Gänge. Es knacken Fenster. Die Architektur ist atemberaubend, der Verfall faszinierend. In jedem einzelnen Detail ist zu erkennen, welch Prunk sich einst den Kranken Männern geboten hat,

Bernauer Straße

Todesstreifen – Schießbefehl – Mauerfall

Am 13. August 1961, nachts um 1.00 Uhr, ging am Brandenburger Tor das Licht aus und Angehörige von Polizei und Kampfgruppen zogen an der Sektorengrenze auf. Zehn  Minuten später meldete der DDR-Rundfunk, dass an der West-B erliner Grenze eine „Ordnung“ eingeführt würde, die eine „verlässliche Bewachung und Kontrolle“ gewährleisten.

Innerhalb weniger Stunden sperrte die DDR-Führung die Grenze nach West-Berlin durch Stacheldrahtsperren ab. In den folgenden Tagen und Wochen ließ sie eine  undurchlässige Grenzanlage, die Berliner Mauer, bauen. Sie trennte die Millionenstadt in zwei Teile. Die Bilder von der Ungeheuerlichkeit dieser Grenzschließung gingen um die ganze Welt. Die Verzweiflung der betroffenen Menschen und die Ansicht vom Brandenburger Tor mit der menschlichen Mauer aus schwer bewaffneten Grenzposten haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingeprägt.

Veröffentlicht in: Kaminsky, Anna (Hg.): Die Berliner Mauer in der Welt, herausgegeben im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin, 2009, S. 8-23.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat die DDR ca. ein Sechstel seiner Bevölkerung durch Abwanderung in die BRD verloren.

In Folge der Schließung der Grenze wurden zwischen 1961 und 1989 über 137 Menschen an der Berliner Mauer getötet oder kamen im Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. 99 Flüchtlinge wurden beim Fluchtversuch erschossen, verunglückten oder nahmen sich das Leben. Acht DDR-Grenzsoldaten wurden im Dienst getötet. Durch Fahnenflüchtige, Kameraden, Fluchthelfer, Flüchtlinge oder West-Berliner Polizisten. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen.

Beelitz – Das Badehaus

Der zweite Teil der verlassenen Heilstätten in Beelitz widmet sich dem Badehaus.

Das Badehaus war eines der wichtigsten Erholungsgebäude in den Heilstätten zu Beelitz. Es diente als Erholungs- & Therapiestätte für die Patienten. Viele litten an der weitverbreiteten Volkskrankheit Tuberculose. Am hinteren Ende des Gebäudes („Rundhaus“) befindet sich in der Mitte der Halle ein Tauchbecken in dem sich Patienten entspannen konnten.

Noch heute spürt man anhand der riesigen Gebäude im Landhausstil den Glanz der vergangenen Tage. Die imposante und luxuriöse Architektur ist ebenso überwältigend wie die gigantischen Treppenportale mit Säulen, reich verzierten Geländern und hohen Flügeltüren. Einladend sind die großzügigen Hallen und spannenden Farben.

Zu größerer Berühmtheit erlangten die Treppenaufgänge. So wurde hier Filme wie Operation Walküre gedreht.

Beelitz – Das Verwaltungsgebäude

Das Album stellt den ersten von vorerst drei Teilen zur Beelitz Männerklinik dar. Das Verwaltungsgebäude ist zugegebenermaßen das unspektakulärste der drein Gebäude der Männerklinik. In zwei weiteren Serien folgen noch das Badehaus und das Männersanatorium. Nichtsdestotrotz bietet das Verwaltungsgebäude viele Räume mit sehr schön vorangeschrittenem natürlichem Verfall.

Insgesamt haben 5 Stunden nonstop Fotografie in den drei Gebäuden nicht ausgereicht, um sagen zu können, man hat alles, was möglich wäre.

Zu Beelitz selber muss ich nicht viel schreiben, da es alle notwendigen Infos im Netz gibt. Wahrscheinlich ist dort auch schon alles fotografiert, was es gibt. Nur noch nicht von jedem 😉